Helmut Konnerth
     Heilpraktiker für Psychotherapie        und Paartherapeut

Anpassungsstörung

Besondere Lebensereignisse oder Lebensveränderungen lösen häufig Stresserleben mit emotionalen, kognitiven und physiologischen Reaktionen aus. In vielen Fällen gibt es nicht nur einen Auslöser. Oftmals folgen belastende Ereignisse aufeinander und bringen das Gleichgewicht so durcheinander, dass ein Umgang mit den belastenden Situationen unmöglich scheint.

Unter Anpassungsstörung versteht man den vorübergehenden Zustand, in dem es den betroffenen Personen nicht gelingt, sich mit den verschiedenen Belastungssituationen konstruktiv auseinaderzusetzen. So sehen sie sich mit einer Situation konfrontiert, in der sie sich neu orientieren und positionieren müssen, sei es , weil ihre Lebensbedingungen sich geändert haben, sei es, weil sie sich für sie als nicht mehr tragbar erweisen. Als Anpassung wir der Prozess definiert, der zum Ziel hat, die Beziehungen des Menschen zu seiner Lebenssituation so zu gestalten, dass sie seinen Zielen und Bedürfnissen möglichst gerecht werden. Bei vielen Menschen gestaltet sich der notwendige Veränderungsprozess so schwierig, dass dies, aus ihrer subjektiven Sicht zu einer Lebenskrise wird, die oft sogar von Angst oder einer depressiven Reaktion begleitet wird.

Typische Auslöser für Anpassungsstörungen sind zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen, eine Trennung, berufliche Probleme, Umzüge oder schwere Krankheiten. Die Symptome einer Anpassungsstörung können vielfältig sein und reichen von emotionalen Reaktionen wie Angst, Depression, Reizbarkeit oder Traurigkeit bis hin zu körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Magenproblemen.

Hier kann die Kognitive Verhaltenstherapie helfen, die Krise zu überwinden und neue Lebensperspektiven zu entwickeln, wobei die Ressourcen der betroffenen Person, ihre Bewältigungsstrategien und die Verbesserung ihrer Problemlösekompetenz im Vordergrund stehen.


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